Im Land der tausend Seen

Das Gutshaus Zarchlin liegt am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte, dem größten, vernetzten Seengebiet Mitteleuropas.

Baden mit Durchblick ist angesagt, denn die Mecklenburgische Seenplatte zählt die meisten Klarwasserseen.

Im Sommer könnt ihr an den vielen großen und kleinen Seen in direkter Umgebung die Seele baumeln lassen oder mit Kajak und Boot einsame Buchten erkunden.
Der Plauer See oder der Penzliner See sind unweit von uns gelegen. Der Drewitzer See schimmert Türkis und wir bezeichnen ihn gerne als die Malediven Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Müritz und all die kleinen Seen des Nationalparks könnt ihr innerhalb von 30 Minuten mit dem Auto gut erreichen.

Aber auch in Frühling, Herbst und Winter bietet die Seenlandschaft nachhaltige Eindrücke.

Natur erleben

Nördlich von uns erstreckt sich der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide mit dichten Wäldern, Mooren und herausragenden Vorkommen von Greifvögeln. An Aussichtskanzeln mit Informationskarten könnt ihr Adler inmitten ihres natürlichen Lebensraumes beobachten, aber auch Fauna ganzjährig erleben.
Wer den Urlaub gerne aktiv gestaltet ist hier gerade richtig. Über 300 km Rad- und Wanderwegen sowie 160 km Reitwegen bieten unberührte Naturerlebnisse.
In Spätsommer und Herbst werden wiederum diejenigen fündig, die den Blick nach unten richten. Steinpilz, Pfifferling, Parasol und die gesamte Pilzvielfalt werden Kundigen den Abendtisch bereichern.
Dazu zählt der Naturpark zu den Regionen mit der geringsten Lichtverschmutzung Deutschlands. An speziellen Beobachtungspunkten, ausgestattet mit Sternenkarten zu Winter- und Sommerhimmel, kommen Sternegucker auf ihre Kosten. Auf geschwungenen Doppelliegen steht der bequemen Himmelsbeobachtung nichts im Wege. Oder ihr schnappt euch eine unserer Liegen und zieht in den Gutspark um. Denn auch bei uns erstrahlt die Milchstrasse bei klarem Nachthimmel.
Um unser Waldkautzpaar zu beobachten müsst ihr nicht einmal die Terrasse verlassen. Bei Abenddämmerung fliegen und rufen die beiden durch den Park.
Sowieso zwitschert und ruft es hier von früh bis spät. Zweimal im Jahr fliegen die Kraniche und nordischen Gänse in überwältigender Zahl über unser Haus. Zumeist rastet ein Teil auf einer der Wiesen oder Ackerflächen nebenan. In den Söllen der Umgebung erblicken die Kleinen das Licht der Welt. Eine tolles Naturschauspiel.

Von reizvollen Orten bis an die Ostsee

Mecklenburg-Vorpommern steckt voller geschichtsträchtiger Orte. Manche treten stolz und gewachsen hervor, andere schmiegen sich zurückhaltend und unberührt in die weitläufige Landschaft ein. Die idyllischen Kleinstädtchen Plau am See, Krakow am See und Malchow sind in direkter Umgebung. Schnappt euch ein Fischbrötchen am Ufer und flaniert von Schaufenster zu Schaufenster der kleinen inhabergeführten Geschäfte und Restaurants. 40 Minuten entfernt verspricht das kleine Meer, die Müritz, malerische Eindrücke. An den Uferpromenaden der Städte Waren, Röbel und Mirow könnt ihr den Blick schweifen lassen und auslaufenden Boote beobachten. Auch geschichtsträchtige Städte wie Schwerin, Ludwigslust, Güstrow oder Rostock sind gut erreichbar. Und falls ihr einen Ferientag am Meer einrichten möchtet seid ihr in einer Stunde an der Ostsee.

Nordostdeutsches Kulturgut erleben

Konzerte, Ausstellungen, Theater – auch Kulturinteressierte kommen in Mecklenburg auf ihre Kosten. Im Sommer begeistert die Festival-Saison mit Konzerten und Open-Air-Veranstaltungen an unvergleichbaren Orten. Auf Freilichtbühnen direkt am Meer oder mit Blick auf prächtige Schlösser erleben Groß und Klein Musik- und Theateraufführungen. Künstler zog es schon immer in die idyllische Landschaft Mecklenburgs. So fand unter anderem der Schriftsteller Hans Fallada hier die Inspiration die er benötigte. Auch der Bildhauer und Grafiker Ernst Barlach verbrachte seine schöpferischsten Jahre hier. Caspar David Friedrich, geborener Greifswalder, geprägte wie kein Anderer das melancholische Künstlerbild der Romantik. Schlösser, Kunsthallen und Galerien bieten quer durch das Land wechselnde Ausstellungen von national und international renommierten Bildhauern, Fotografen und Malern. Auch Historiker kommen nicht zu kurz: die Straße der Backsteingotik schlängelt sich durch das Land und öffnet architektonische Einblicke in Kirchen, Klöster und Stadttore.